Burgruine Trimburg in Trimberg

Die Ruine Trimburg befindet sich oberhalb des Ortsteiles Trimberg an der Fränkischen Saale der Marktgemeinde Elfershausen.

Bewirtung auf der Trimburg:
Die Trimburg ist von Anfang Mai bis Ende Oktober an jedem Sonn- und Feiertag geöffnet. An diesen Tagen wird die Burg durch die örtlichen Vereine bewirtschaftet.

Führungen durch die Trimburg:
Führungen sind nach vorheriger Terminabsprache möglich. Bei Interesse wenden Sie sich an das Rathaus in Elfershausen.

Markt Elfershausen
Marktstr. 17
97725 Elfershausen
Tel +49(0)9704 9110-0
Fax +49(0)9704 9110-44
Homepage http://www.elfershausen.rhoen-saale.net/

Die Burgruine Trimburg – ein paar Impressionen

Geschichtliche Informationen zur Burgruine Trimburg

Auch wenn Fahrten durch das Tal der Fränkischen Saale zwischen Hammelburg und Bad Kissingen zur Gewohnheit geworden sind, sieht man das Bild immer wieder gern:
Das grüne Tal mit dem schlängelnden Fluß und hoch darüber, auf steilem Bergsporn, die Trimburg – eines der Wahrzeichen des Marktes Elfershausen. Der mächtige Bergfried (Aussichtsturm) ermöglicht einen schönen Rundumblick über unsere nahe Heimat. Eine Halbruine zwar, aber doch eine großartige Landmarke. Ihre Lage ist bezeichnend für die frühere Art der Verständigung in Sichtweite zur nächsten befestigten Burganlage.

1525, als die Bauern im ganzen Land aufstanden, haben sie auch der Trimburg hart zugesetzt und große Zerstörung angerichtet. Danach verkaufte man die Burg zum Abbruch. Davon mag sich auch so mancher Bauer Steine, Ziegel oder Balken geholt haben, wovon wieder Häuser gebaut wurden. Erst als sie zur Ruine geworden war, kam ein Erlass, das Baudenkmal zu schonen. Ab 1833 sorgte die Kurverwaltung Bad Kissingen für die Erhaltung der Ruine und man richtete dort eine Burggaststätte ein.

So richtete man in der Trimburg verschiedene Räume für die Bewirtschaftung sowie Toilettenanlagen ein. Auch der Rittersaal wurde wieder instandgesetzt. Die durchgeführte Restaurierung des Bergfriedes verschlang fast 180.000,– DM. Dachflächen und Mauerkronen wurden saniert. Die einsturzgefährdete südliche Zwingermauer wurde abgefangen und ständig schädlicher Bewuchs entfernt.

Heute ist die Trimburg eine höchst romantische Ruine von imposantem Ausmaß. In Abschnitten wurden die Räume wieder hergerichtet.
2006 erhielten die bisher nach oben offenen Hauptgebäude des Erthal- und des Echterbaus moderne Dächer aus Stahl und Glas. Diese sowie weitere Räume können zu Festveranstaltungen und kulturellen Anlässen genutzt werden. Auch der Burghof mit seinem Bewirtschaftungsteil incl. Kühlraum (erneuert im Jahr 2007), steht dem Besucher zur Verfügung.

Im Rittersaal werden seit 2005 standesamtliche Trauungen durchgeführt. Der Platz vor dem Rittersaal wurde im Jahr 2010 mit einem Dach versehen.
Ein kleines Museum im Erthalbau zeigt Fundgegenstände aus dem Umfeld der Burg.

Die meisten Arbeiten geschehen weitgehend in Eigenleistung durch den Bauhof des Marktes Elfershausen. Unterstützt werden die Bemühungen des Marktes Elfershausen durch den Landkreis Bad Kissingen und durch die Arbeit der Vereine, insbesondere durch den Verein „Freunde der Trimburg“, der immer versucht, zusätzliche finanzielle Mittel aufzutreiben.

Zu erwähnen ist noch der Weinbau, der an den Berghängen um die Burg vor 50 Jahren in großer Blüte stand, nach Zeiten des Rückganges jedoch in erfreulicher Weise wieder festzustellen ist.

Weitere Informationen zur Trimburg

Verein “Freunde der Trimburg”

Burgenverbund Fränkisches Saaletal
Stadt Hammelburg, Kultur und Fremdenverkehrsamt
Kirchgasse 4, D-97726 Hammelburg
Fon 09732 902 430, Fax 09732 902 5430

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